Mitteilung der SURFITS:
Am 02.03.2007 sollte es endlich einmal soweit sein:
„Reagieren statt tolerieren – Kein Fußbreit dem Faschismus“
Konzertabend im Geschwister Scholl Haus in Pinneberg /S-H
Flyer, Plakate sowie ein Text für die Rückseite wurden entworfen. Unverständlicherweise passierte nun folgendes: Die BKI Pinneberg, sowie die Staatsanwaltschaft Pinneberg, schalteten sich ein und äußerten folgendes: Es wird Auflagen für dieses Konzert geben!
Diese Auflagen, wohlgemerkt für ein ANTIFASCHISTISCHES Konzert, hätten wie folgt ausgesehen:
- keine durchgestrichenen Hakenkreuze
- keine „Dinge“ die die Nazis provozieren könnten
- Verbot des Motto der Veranstaltung
Daraufhin setzte sich die Gruppe zusammen und entschloss sich das Konzert, wie folgt zu nennen:
„Konzert gegen rechte Gewalt und für ein friedliches miteinander aller Völker“
Die Symbole GEGEN Faschismus und der Text GEGEN die Neo-Nazi Szene in Pinneberg verschwanden!!
So….und nun…?!?!?!? Denke ja nicht: „Scheiße alles, nun klappt es aber….“.
Neue (alte) Auflagen wurden erteilt:
- jede Person, die ein Hakenkreuz, sei es durchgestrichen oder im Mülleimer, an dem Abend tragen würde, würde augenblicklich „festgenommen“ werden
- das GSH muss mehr Security buchen
- die Policia wird den ganzen Abend anwesend sein
- das Konzert wird sofort geschlossen und geräumt, wenn der Policia „irgendetwas“ nicht passt
- würde im Laufe des Abends, irgendwo in der Stadt etwas passieren, was auf das Konzert zurückzuführen sei, wird das Konzert sofort abgebrochen
Übrigens erwartete die Policia 50 – 60 Menschen aus dem neonazistischen Spektrum, die das Konzert besuchen könnten – anscheinend Grund genug antifaschistische Menschen, mit Auflagen und weiteren Repressionen zu belasten und nicht gegen den Nazi-Terror vorzugehen.
Weiterhin sehen wir das Verhalten des Chefs, (welcher mit dem ersten Entwurf, zur Policia gerannt ist und den trouble ins rollen brachte) aus dem Geschwister Scholl Haus, als Ohrpfeife für alle antifaschistischen Menschen an und sind beschämt darüber, das dieser Herr ein Haus mit dem Namen ermordeter WiderstandskämpferIn leiten darf!
Wir zeigen uns solidarisch mit dem Verhalten der Orga-Gruppe und unterstützen daher die Entscheidung das Konzert, auch wenn es eventuell durchführbar gewesen wäre, nicht zu veranstalten.
....unverständliches Kopfschütteln.....
die SURFITS Bande
* LOVE MUSIC – HATE FASCISM & RACISM *
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